Rheuma, Arthrose, Gicht - Entstehung
Rheuma ist der Sammelbegriff für Krankeiten, die durch chronische Schmerzen im Stütz- oder Bewegungsappart oft eine Bewegungseinschränkung mit sich bringen.
Rheuma entsteht durch autoimmunologische Prozesse, bei denen sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet. Weitere Gründe für Rheuma können Stoffwechselstörungen, bei denen die Gesamtheit der chemischen Reaktionen ins Ungleichgewicht gerät, und Infektionen sein. Kommen zu der genetischen Veranlagerung für Rheuma auch noch auslösende Faktorn wie z.B. Übergweicht hinzu, kann die Entstehung von Rheuma gefördert werden.
Als Arthrose werden Gelenksveränderung durch Verschleiß und Alterung bezeichnet.
Sie entsteht entweder durch Dysplasien von Gelenken und der dadurch unterschiedlichen Belastung des Knorpels oder durch chronische Belastungen der Knorpel und Gelenke durch Sport, Adipositas und Beruf. Weiter Gründe für Arthrose können Medikamente wie z.B. Antibiotika und Verletzungen des Knorpels und der Gelenke sein.
Gicht bezeichnet eine Reihe von Erkrankungen, die mit Hyperurikämie assoziiert sind. Der Grund dafür ist oft ein Nierenschaden. Dabei können Purine nicht mehr zu Harnsäure abgebaut und ausgeschieden werden und lagern sich alsUratkristalle in Gelenken, Bindegewebe und Nierenparenchym ab.
Bei der Primäre Gicht kommt es zu einer verminderten Harnsäureausscheidung.
Als Sekundäre Gicht wird der erhöhte Nucleinstoffwechsel durch z.B. Zytostatika, Diureta, Fasten und die dadurch entstehenden Ablagerungen bezeichnet.
Risikofaktoren für eine Gicht sind Diabetes mellitus und falsche Ernährung. Auch ein Gendefekt, bei dem das Enzym Hypoxanthin-Guaninphosphoribosyltransferase fehlt, kann Gicht hervorrufen.



