Heilerde
Definition
Das aus den Gesteinen Kalkspat, Feldspat, Dolomit und anderen, durch Reibung, Zertrümmerung und Verwitterung entstandene feine Pulver, wird als Heilerde bzw. Löss bezeichnet.
Innere Anwendung
Wirkung
Durch die große Oberfläche des Pulvers können störende Substanzen wie Giftstoffe, Stoffwechselprodukte und schädliche Darmbakterien gut gebunden und aus dem Körper abtransportiert werden. Die Heilerde entgiftet den Organismus und hilft bei der Darmsanierung. Sie wird deshalb öfters bei Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt. Des Weiteren beeinflusst sie die Blutfettwerte positiv.
Anwendung
Ein bis zwei Teelöffel Heilerde in einem halben Glas Wasser oder Tee verrühren und in kleinen Schlucken trinken. Es wird empfohlen, die Heilerde zwei- bis dreimal täglich nüchtern einzunehmen. Bei akutem Durchfall ist es möglich innerhalb weniger Stunden mehrere Teelöffel Heilerde zu sich zu nehmen. Neben dem Heilerde-Pulver gibt es auch Heilerde-Kapseln.
ACHTUNG:
Zwischen der Einnahme von Medikamenten und der Heilerde sollte mindestens 1 Stunde vergehen, da die Heilerde auch die Wirkstoffe der Medikamente binden kann.
Fasten
Die Einnahme von Heilerde kann das Sodbrennen während des Fastens lindern und den sauren Magen beruhigen.
Äußerliche Anwendung
Wirkung
Äußerlich kann die Heilerde auch als Wickel, Badezusatz oder Gesichtsmaske verwendet werden. Weitere Anwendungsgebiete sind allergische Hautbeschwerden mit Ausschlägen, Ekzeme und Insektenstiche. Auch bei Prellungen und Akne sowie Durchblutungsstörungen hilft die Heilerde. Die eigentliche Wirkung entfaltet die Heilerde beim Trocknen.
Anwendung
Der streichfähige Brei aus Heilerde und Wasser wird auf die betroffene Haustelle gegeben und mit einem Tuch abgedeckt. Nach ca. zwei Stunden kann die trockene Heilerde entfernt werden.



