Bevor der Frühling kommt ist Entgiften & Entschlacken angesagt!
Entschlacken, aber wie? Es werden in vielen Zeitungen und Zeitschriften immer wieder verschiedene Methoden und Präparate zur Entschlackung und Entgiftung vorgestellt. Was aber ist für mich das Richtige? Bestimmt haben Sie sich das auch schon oft gefragt.
Hier in Kurzform einige Tipps und Möglichkeiten den Körper von unnötigen Schlacken zu befreien und die Funktionsfähigkeit des Zellstoffwechsels zu unterstützen:
Die Birkensaft-Kur:
Diese ist eine sehr einfache und schmackhafte Methode zum Entwässern und zum Entschlacken. Es wird empfohlen täglich über 3 Wochen hinweg 2 Eßlöffel Birkenauszug von Weleda zu sich zu nehmen. Die kann geschehen indem man sich ein Salatdressing damit bereitet oder die Flüssigkeit ganz einfach in Wasser oder ein Getränk gibt. Birkenelixier gibt einen zitronemelissenartigen Geschmack der sehr frisch ist. Eine schonende Methode auch cellulitebetroffenen Beinen etwas gutes zu tun. Empfohlen wird hierzu das Birken-Cellulite Öl nach dem Duschen in die noch feuchte Haut einzumassieren.
Hier handelt es sich meist um Tees die blutreinigende Eigenschaften haben, dem Zellstoffwechsel so unter anderem durch besseren Sauerstoff- und Abfallstoffabtransport wieder auf die Sprünge helfen sollen. Durch erhöhte Trinkmenge ergibt sich meist auch ein besseres Sättigungsgefühl. Vor allem sollte man daran denken: Abnehmen braucht seine Zeit und eine gesunde Lebensweise.
Es gibt auch homöopathische Komplexmittel, die den Körper bei der Entgiftung unterstützen. Diesen Produkten wird nachgesagt, dass Sie blockierte Stoffwechselwege wieder öffnen und dadurch den Abtransport der oft lange eingelagerten Schlacken und Giftstoffe wieder in Gang bringen. Diese Präparate sprechen meist die Haut, die Nieren, die Leber und das Lymphsystem an.
Heilfasten:
Die damit verbundene Darmentleerung mit Passagesalz und einem Einlauf sowie die zwangsweise verpasste "Verdauungspause" lässt sich den Verdauungsapparat erholen und reinigen. Hier ist allerdings eine fachliche Begleitung der Fastentage notwendig, da es anfänglich zu Kreislaufproblemen kommen kann.
Auch eine Saftkur nach Breuss kann sinnvoll sein als Ergänzung zum Entschlacken und Entgiften. Algen: Algen haben eine sehr hohe Bindungsfähigkeit für andere Stoffe. Dies wird ausgenutzt um im Darm die Giftstoffe zu binden und den Körper damit dazu anzuregen noch mehr und schneller diese in den Darm abzugeben. Ein schöner Nebeneffekt ist hierbei dass die Algen einen sehr hohen Gehalt an Mikronährstoffen haben und sich auch positiv auf die Verdauung auswirken.
Entgiftung des Körpers mit Schüssler Salzen
Mit Ausleitung oder auch Entgiftung wird in der Medizin und in der Naturheilkunde ein Verfahren bezeichnet, bei welchem Giftstoffe gezielt aus dem Körper abgesondert oder ausgeschieden werden. Das kann zum einen über die Haut erfolgen (Blutegelbehandlung, Baunscheidtieren, Aderlass, Cantharidenpflaster), zum anderen über den Darm oder die Nieren.
Verfahren zur Ausleitung sind sehr alt und werden in vielen Kulturkreisen auf die eine oder andere Art und Weise praktiziert. Eine Methode der Ausleitung über den Darm ist die Anwendung der Schüssler Salze. Dabei hat sich in der Praxis eine Kombination der Salze 5, 9, 10 bewährt. Diese werden vor dem Frühstück mit je 5 Tabletten in Wasser aufgelöst getrunken. Diese Kur sollte mindestens sechs Wochen angewandt werden.
Sole-Trinkkur:
Normales Speisesalz besteht nur aus Natriumchlorid. Auf Dauer kann dieses zu Wassereinlagerungen ins Bindegewebe führen. Bei einer Sole-Trinkur nimmt man eine größere Anzahl von Mineralien und Spurenelementen auf, welche den Wassereinlagerungen entgegenwirken und den Abtransport der Schlacken unterstützen.
Legen Sie zur Bereitung der Sole hochwertiges Salz (z.B. Himalaya-Salzbrocken) in ein Gefäß aus Glas und begießen Sie es mit frischen Quellwasser. Schon nach ca 45 Minuten hat die Sole ihre volle Sättigung (ca 26%) erreicht. Das Wasser kann dauerhaft im Glas bleiben, denn durch den hohen Salzgehalt bleibt es keimarm. Bei Bedarf Wasser nachfüllen.
Nehmen Sie davon 1 Teelöffel morgens auf nüchternen Magen ein (entweder pur oder in 1 Glas Wasser verdünnt). Zusätzlich sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr denken.
Wichtiger Hinweis:
Sie sollten zeitgleich Ihren Salzverbrauch etwas senken, da Sie sonst zu viel aufnehmen. Falls Sie Nierenprobleme haben, sollten Sie zuerst Ihren Arzt konsultieren.



