Gesunde Gelenke

Auch Tiere können unter einer Arthrose leiden!

Arthrose ist eine schmerzhafte Gelenkerkrankung, die bei allen Tieren auftreten kann. Sie ist die Folge eines Gelenkverschleißes, der zunehmend im Alter, aber auch durch Überbelastung auftreten kann. Bei einer Arthrose werden Knorpel in den Gelenken dünner und die Oberfläche rauer, so dass Knochen sich nicht mehr reibungslos in den Gelenken bewegen können. Die Gelenke entzünden sich und werden steif. Arthrose ist nicht heilbar, aber man kann das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten. Besser jedoch sind vorbeugende Maßnahmen.

Sie erkennen eine beginnende Arthrose oft am Verhalten der Tiere. Hunden fällt anfangs das Aufstehen und die ersten Schritte danach schwer. Nach einer Weile in Bewegung läuft es jedoch wieder rund. Wenn die Erkrankung aber weiter vorangeschritten ist, leidet Ihr Vierbeiner zunehmend unter Schmerzen und möchte sich ungern bewegen. Das Aufstehen bereitet große Mühe und die Lust an den gewohnten Spaziergängen ist nicht mehr vorhanden. Durch den Bewegungsmangel wir aber auch die Muskelmasse abgebaut, was den Krankheitsverlauf noch verschlimmert. Überfordern Sie Ihren Hund nicht durch körperliche Anstrengungen, mehrere kleinere Spaziergänge pro Tag sind gesünder als ein Marathon.

Bei Katzen kann man die beginnende Arthrose nicht so leicht wie bei Hunden am Verhalten erkennen. Sie sollten aufmerksam werden, wenn die Katze nicht mehr auf zuvor beliebte höher gelegen Schlafplätze springt, ihre Fellpflege vernachlässigt und keine Lust zum Spielen hat. Wie bei Hunden ist auch bei Katzen eine angemessene Bewegung notwendig, um das Voranschreiten der Erkrankung etwas aufzuhalten. Hier ist etwas Phantasie gefragt um die Katze in Bewegung zu halten.

Bei Pferden treten die Gelenkbeschwerden meist in den Beinen, am Hals und im Kiefergelenk auf. Sie bemerken das daran, dass Ihr Pferd lahmt und Schwierigkeiten beim Fressen hat. Neben den altersbedingten Veränderungen kommt das häufig nach Überbelastungen vor oder ist die Folge von Fehlstellungen der Beine.

Achten Sie bei allen Tieren auf eine ausgewogene Ernährung mit einer ausreichenden Menge an Mineralstoffen und Vitaminen. Wenn Ihr Haustier zu viel Gewicht auf die Waage bringt, sollte es abspecken. Übergewicht kann dazu beitragen, dass eine Arthrose überhaupt entsteht.

Bei starken Schmerzen wird der Tierarzt ein Schmerzmittel verschreiben oder Hyaluronsäure in die Gelenke spritzen. Aber auch alternative Naturheilverfahren mit homöopathischen Mittel oder Akkupunktur zeigen in einigen Fällen eine gute Wirksamkeit. Wichtig ist in jedem Fall eine angemessene Bewegungstherapie.

Zur Unterstützung der Therapie oder auch zur Vorbeugung werden spezielle Diäten angeboten. Diäten oder Nahrungsergänzungsmittel sind oft mit Omega-3-Fettsäuren, Chondroitin und Glucosamin angereichert. Ein Extrakt aus Grünlippmuschel ist in vielen Fällen hilfreich.

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