Zuckerersatz

Zuckerersatz

Wer ißt nicht gerne mal was Süßes? Darauf möchten viele nicht verzichten. Süße Speisen können das Belohnungszentrum im Gehirn aktivieren, so kann Zucker ein Suchtpotenzial haben. Unter Zucker versteht man üblicherweise den normalen Haushaltszucker, auch als Saccharose bezeichnet. Pro Tag verzehrt jeder Bundesbürger im Durchschnitte etwa 90 g Zucker. Wissenschaftliche Fachgesellschaften empfehlen 25 g (WHO) bis 50g (Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE), jeweils pro Tag. 50-60g entsprechen ungefähr einer Tafel Schokolade. Zucker in in vielen Nahrungsmittel (z.B. gesüßte Limonaden, Fruchtsäfte, Energy Drinks, Joghurt, sogar in Pizza) versteckt. Da fällt es schwer, sich an das Limit der Fachgesellschaften zu halten.

Aber es gibt Alternativen als Zuckeraustauschstoff oder Süßstoff. Aber was ist der Unterschied? Zuckeraustauschstoffe sind Zuckeralkohole, sie haben aber nichts mit dem Alkohol zu tun, wie wir ihn kennen. Zu den Zuckeralkoholen zählen z.B. Sorbit (E 420), Mannit (E 421) oder auch Xylit (E 967, Birkenzucker), sie haben einen angenehm süßen Geschmack und weniger Kalorien als Haushaltszucker. Für Diabetiker sind Zuckeralkohole aufgrund ihres niedrigen glykämischen Indexes sehr gut geeignet. Der glykämische Index gibt die Wirkung von kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln auf den Blutzuckerspiegel an, und der ist bei Zuckeralkoholen sehr günstig. Häufig findet man diese Zuckerersatzstoffe auch in Kaugummis, da sie zahnschonend sind. Aber Vorsicht: werden größere Mengen konsumiert, kann es zu Durchfall kommen.

Süßstoffe sind keine Zuckeralkohole, sie haben sehr unterschiedliche chemische Strukturen. Ihre Süßkraft ist sehr viel stärker als die vom Haushaltszucker. Bekannte Süßstoffe sind Stevia (E 960), Aspartam (E 951), Cyclamat (E 952) und Saccharin (E 954). Süßstoffe haben keine Kalorien und benötigen kein Insulin für die Verwertung. Sie sind daher auch für Diabetiker geeignet.

Bei Asparatam gibt es noch zwei Besonderheiten, die Sie berücksichtigen sollten. Aspartam ist nicht hitzestabil und Menschen mit der seltenen Stoffwechselerkarnkung Phenylketonurie dürfen Aspartam nicht verwenden, da es als Phenylalaninquelle gilt.


 

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