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Zöliakie - Glutenunverträglichkeit

Was ist Zöliakie?

Zöliakie bezeichnet die Unverträglichkeit gegen das Weizenprotein Gluten. Es ist in den Getreidesorten Weizen, Dinkel/Urdinkel, Grünkern, Roggen, Gerste, Hafer, Emmer, Einkorn, Kamut und Triticale enthalten.
Essen Zöliakiebetroffene glutenhaltige Lebensmittel, wird eine Reaktion ausgelöst. die unter anderem die Dünndarmzellen zerstört. Früher wurde die Häufigkeit der Zöliakie in westlichen Ländern unterschätzt. Man nahm an, dass höchstens eine Person von tausend von Zöliakie betroffen ist. Aufgrund neuer Untersuchungen in verschiedenen Ländern schätzt man heute die Häufigkeit der Erkrankung auf eins zu hundert.
Weil das Beschwerdebild breit gefächert ist und die Symptome in einigen Fällen  gering oder unspezifisch sein können, wird die Diagnose bei vielen Betroffenen oft spät oder gar nicht gestellt. Mädchen und Frauen erkranken etwas häufiger als Knaben oder Männer. Die Zöliakie kann sich in jedem Lebensalter manifestieren.

Ursachen von Glutenunverträglichkeit

Äußere Faktoren wie Stress, Schwangerschaft, Infektionskrankheiten können möglicherweise als Auslöser wirken. Zöliakie wird nicht durch falsche Ernährung- oder Lebensgewohnheiten verursacht, ist keine Allergie und wird nicht durch hohen Brot- oder Teigwarenverzehr ausgelöst.
Ist eine genetische Veranlagung vorhanden, setzt das Immunsystem nach dem Verzehr von glutenhaltigen Nahrungsmitteln Stoffe frei, die zu einer entzündlichen Reaktion im Dünndarm führen. Man spricht dabei auch von einer Autoimmunreaktion, weil das Immunsystem sich gegen körpereigene Dünndarmzellen richtet. Durch die Entzündung kommt es zu einer Schädigung der Dünndarmzotten.

Folgen

Über diese Zotten nimmt der Körper die für ihn notwendigen Nährstoffe auf. Durch die Schädigung flachen die Dünndarmzotten ab und können ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Der Körper kann die Nahrung nicht mehr vollständig aufnehmen und verdauen.
Werden die Energie liefernden Nährstoffe Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß nur teilweise aufgenommen, führt dies zu Gewichts- und Kraftverlust sowie zu den typischen Beschwerden wie Blähungen und Durchfall. Die Aufnahmen von Mikronährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen kann ebenfalls vermindert sein. Folgen davon sind beispielsweise Blutarmut, Müdigkeit, brüchige Fingernägel, Haarausfall, Muskelkrämpfe, Nachtblindheit, Knochenschmerzen.

Behandlung

Die einzig wirksame Therapie ist die glutenfreie Ernährung. Das heißt konkret: Neben den glutenhaltigen Getreidesorten Weizen, Dinkel/Urdinkel, Grünkern, Roggen, Gerste, Hafer, Emmer, Einkorn, Kamut und Triticale sind auch alle daraus hergestellte Lebensmittel wie Mehl, Grieß, Brot, Kuchen, Gebäck, Paniermehl, Teigwaren, Saucen, Malz, Bier usw. strikt zu meiden. Auf "verstecktes" Gluten in verarbeiteten Lebensmitteln und Fertigprodukten ist ebenfalls zu achten.
Alle anderen Nahrungsmittel die Mais, Reis, Hirse, Buchweizen, Kartoffeln, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Milch, Eier, Fleisch, Fisch usw. sind erlaubt, sofern die nicht durch Verarbeitung oder Zubereitung mit glutenhaltigen Bestandteilen "verunreinigt" werden (z.B. Brotcroutons auf Salat, Eis in Waffeltüte, paniertes Schnitzel).
Als Neubetroffener oder Nichtbetroffener mag es zunächst unverständlich und übertrieben erscheinen, dass jedes kleinste "Brotkrümelchen" zu vermeiden ist. Tatsächlich sind aber schon kleinste Mengen für Betroffene schädlich. Bereits 1g normales Brot kann zu Reaktionen im Immunsystem führen!

Diagnose

Die Firma NanoRepro hat sich auf Schnelltests für zu Hause spezialisiert. Der Glutentest-Check dient der eigenständigen Vorabdiagnose bei Verdacht auf Zöliakie.